ERÖFFNUNGSKONZERT: Jan Vogler

Jan Vogler © Jim Rakete
Jan Vogler © Jim Rakete
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Aurich | Lambertikirche

1. August 2014
20:00 Uhr

Programm

Das geplante Konzert mit MIDORI muss leider entfallen! *

JAN VOGLER Violoncello
IWAN KÖNIG Klavier

J.S. Bach: Suite für Violoncello Nr. 3 in C-Dur
L.v. Beethoven: Sonate für Klavier und Violoncello in A-Dur
Dimitri Schostakowitsch: Sonate für Violoncello und Klavier op. 40 d-Moll

Die New York Times bewunderte Jan Voglers „lyrisches Gespür“, das Gramophone Magazine lobt seine „schwindelerregende Virtuosität“ und die Frankfurter Allgemeine Zeitung attestiert ihm die Gabe, „sein Cello wie eine Singstimme sprechen lassen zu können“. 2010 begleitete er als Kulturbotschafter Deutschlands den ehemaligen Bundespräsidenten Horst Köhler zu dessen Staatsbesuch nach Korea. 2006 erhielt er den Europäischen Kulturpreis und 2011 den Erich-Kästner-Preis für Toleranz, Humanität und Völkerverständigung.

Zum Konzert

Jan Vogler ist Solist der großen Orchester weltweit und auch als Kammermusiker ein begehrter Partner. Zu seinen regelmäßigen Duo-Partnern zählen die Pianisten Hélène Grimaud und Martin Stadtfeld. Gerade erst zurückgekehrt ist Jan Vogler von einem Engagement beim Singapore Symphony Orchestra, spielt derzeit verschiedene Rezitale mit Bachs Solosuiten und eröffnet am 9. August sein eigenes Festival auf Schloss Moritzburg bei Dresden, eine der ersten Adressen für Kammermusik in Deutschland. Er ist zudem Intendant der Dresdner Musikfestspiele.
Seit er sich seinem Instrument verschrieben hat, arbeitet Jan Vogler beständig daran, das Farbspektrum seines Celloklangs auszudehnen und verfeinert im ständigen Dialog mit renommierten zeitgenössischen Komponisten und Interpreten seine musikalische Sprache – mit aller Leidenschaft und immer auch mit dem nötigen Maß Risiko.

* siehe Pressemitteilung vom 22.7.2014

kultureller Streifzug

„Aus der Schatztruhe Ostfrieslands“ – Führung durch das Historische Museum Aurich
Museumsleiterin Brigitte Junge lädt ein zu einer aufschlussreichen Entdeckungsreise durch 7000 Jahre ostfriesische Geschichte: vom Hünengrab „Butter, Brot und Käse“ zum Barockkleid der Fürstin Eberhardine Sophie, vom Glaspokal mit ostfriesisch-fürstlichem Wappen zum schwarzseidenen Zylinder der Kaiserzeit.

Uhrzeit: 18.00 – 19.00 Uhr
Treffpunkt: Historisches Museum, Burgstraße 25, 26603 Aurich

Förderer

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Adresse & Anfahrtsbeschreibung

Künstler

Jan Vogler © Jim Rakete
Jan Vogler © Jim Rakete
Jan Vogler | Violoncello

Seit er sich seinem Instrument verschrieben hat, arbeitet Jan Vogler beständig daran, das Farbspektrum seines Celloklangs auszudehnen und verfeinert im ständigen Dialog mit renommierten zeitgenössischen Komponisten und Interpreten seine musikalische Sprache – mit aller Leidenschaft und immer auch mit dem nötigen Maß Risiko. Die New York Times bewunderte Jan Voglers „lyrisches Gespür“, das Gramophone Magazine lobt seine „schwindelerregende Virtuosität“ und die Frankfurter Allgemeine Zeitung attestiert ihm die Gabe, „sein Cello wie eine Singstimme sprechen lassen zu können“. Jan Vogler ist Künstlerischer Leiter des Moritzburg Festivals bei Dresden und seit Oktober 2008 auch Intendant der Dresdner Musikfestspiele. 2010 begleitete er als Kulturbotschafter Deutschlands den ehemaligen Bundespräsidenten Horst Köhler zu dessen Staatsbesuch nach Korea. 2006 erhielt er den Europäischen Kulturpreis und 2011 den Erich-Kästner-Preis für Toleranz, Humanität und Völkerverständigung.

Für die Spielzeit 2013-14 haben Jan Vogler Orchester wie die Bamberger Symphoniker, das mdr Sinfonieorchester, die Philharmoniker Hamburg, das Taiwan und das Copenhagen Philharmonic oder auch das Konzerthausorchester Berlin eingeladen. Desweiteren tritt er einmal mehr mit der Pianistin Hélène Grimaud beim Beethovenfest Bonn, mit mehreren Duo-Abenden mit der Geigerin Mira Wang sowie mit einem Bach-Soloprogramm u.a. in Augsburg auf. Die Saison 2012-13 hielt für ihn nicht nur eine Rückkehr zum New York Philharmonic bereit sondern auch Debüts beim Bayerischen Staatsorchester und beim Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR sowie Auftritte mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Montreal Symphony Orchestra unter Kent Nagano. Desweiteren präsentierte er sämtliche Solo-Sonaten von J.S. Bach.

Jan Vogler, der heute mit seiner Frau und beiden Töchtern in Dresden und in New York lebt, begann seine Karriere als erster Konzertmeister Violoncello in der Staatskapelle Dresden im Alter von 20 Jahren. Diese Position gab er 1997 auf, um sich ganz auf seine erfolgreiche Tätigkeit als Solist zu konzentrieren. Zu deren Höhepunkten zählen ganz sicher die Auftritte mit dem New York Philharmonic, sowohl in New York als auch im Rahmen der Wiedereröffnung der Dresdner Frauenkirche im November 2005 unter Lorin Maazel. Er konzertierte mit Orchestern wie den Chicago, Boston, Pittsburgh, Montreal und Cincinnati Symphony Orchestras, dem Mariinsky Orchestra, der Sächsischen Staatskapelle, den Wiener Symphonikern, den Münchner Philharmonikern und mit The Knights. Mit den Pianisten Martin Stadtfeld und Hélène Grimaud verbindet ihn eine regelmäßige Zusammenarbeit.

Jan Voglers Orchesterrepertoire beinhaltet neben den bekannten Werken für Violoncello auch so ausgefallene Stücke wie das Vogler gewidmete Cellokonzert „Dunkle Saiten“ von Jörg Widmann und das Cellokonzert „Ubi Est Abel Frater Tuus?“ von Tigran Mansurian sowie die ebenfalls eher selten gehörten Konzerte von Barber, Graf, Hasse, Bürger und das hochvirtuose Konzert von Michael Haydn. 2010 veröffentlichte Neos seine Einspielung der Cellokonzerte von Elliott Carter und Udo Zimmermann (Uraufführung) mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Kristjan Järvi.

2003 begann Jan Voglers erfolgreiche Aufnahmetätigkeit bei Sony Classical mit einer Einspielung von Richard Strauss’ Don Quixote und der Romanze mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter Fabio Luisi. Preisgekrönte Früchte dieser Kooperation sind u. a. die Aufnahme des Cellokonzerts von Dvo?ák mit dem New York Philharmonic unter David Robertson sowie zwei Mozart-Einspielungen mit Künstlern des Moritzburg Festivals (ECHO Klassik “Kammermusik-Einspielung des Jahres” 2006). Erwähnung verdienen ebenso die bei Berlin Classics erschienenen Einspielungen der Cellokonzerte von Samuel Barber und Erich Wolfgang Korngold sowie die Aufnahme der Cellokonzerte von Robert Schumann und Jörg Widmann (ECHO Klassik „Bester Instrumentalist“ 2002).

Für seine CDs „My Tunes“ 1 und 2 (2007 und 2010) hat Jan Vogler kurze Charakterstücke eingespielt, ebenfalls 2007 wurde „Concerti Brillanti“, seine Aufnahme frühklassischer Cellokonzerte mit dem Münchener Kammerorchester und Reinhard Goebel veröffentlicht. Es folgte „Tango!“, mit Tango-Kompositionen für verschiedene Besetzungen, aufgenommen mit Künstlern des Moritzburg Festivals. 2009 veröffentlichte Sony die CD „Experience“, aufgenommen mit dem New Yorker Orchester The Knights, mit Werken von Schostakowitsch (Cellokonzert Nr. 1 u.a.) und Jimi Hendrix. Im Herbst 2009 erschienen Bach-Sonaten mit Martin Stadtfeld und im Januar 2010 die zweite CD mit The Knights, auf der Jan Vogler mit Dvo?áks Waldesruh zu hören ist. 2011 erschien, mit Kolleginnen und Kollegen des Moritzburg Festivals, Schuberts Forellenquintett. Im Frühjahr 2013 wurde seine Einspielung der Sechs Suiten für Cello solo von J.S. Bach bei Sony veröffentlicht und im August 2013 folgte die Schumann-Kammermusik-CD „Dichterliebe“ mit Hélène Grimaud u.a.

Jan Vogler spielt ein Stradivari-Cello von 1707 sowie das Domenico Montagnana ‘Ex-Hekking’ von 1721.

Weitere Informationen finden Sie unter www.janvogler.com.

Iwan König Foto: Karsten Gleich
Iwan König © Karsten Gleich
Iwan König | Klavier

Iwan König ist seit 2008 stellvertretender Künstlerischer Leiter des Musikalischen Sommers in Ostfriesland. Als Pianist bereiste er Europa, Asien, Amerika und Australien. Er trat in bedeutenden Musikzentren wie der Berliner Philharmonie, Konzerthaus Wien, Musikverein Wien und Chiang Kai-Shek Concert Hall in Taipeh auf und gab Konzerte mit Künstlern wie Vladimir Ashkenazy, Zara Nelsova, George Neikrug und Herwig Tachezi. Ein Fernsehauftritt 1978 bei der ARD-Gala „Anneliese Rothenberger stellt vor“ mit seiner Schwester Franziska König (Violine) machte ihn in der Bundesrepublik bekannt. Iwan König ist Preisträger des Chopin Wettbewerbs in Darmstadt, des internationalen Wettbewerbs „Masterplayers“ in Lugano und des 1. Arthur Schnabel Wettbewerbs in Berlin. Von 2005 bis 2007 hatte er eine Gastprofessur in Daejon, Südkorea, inne.